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Stefan Klug 07.08.2017 15:23 Uhr

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American Gods

(MOZ) Weil seine Frau bei einem Unfall ums Leben gekommen ist, wird Shadow Moon einige Tage zeitiger als geplant aus dem Gefängnis entlassen. Im Flugzeug lernt er Mr. Wednesday kennen, der ihn vom Fleck weg als Bodyguard und Chauffeur einstellt. Sein neuer Boss bleibt Moon ein Rätsel, denn obwohl er irdisch aussieht, scheint er eine Verbindung zum Übernatürlichen zu haben. Und tatsächlich handelt es sich bei Mr. Wednesday um die menschliche Reinkarnation eines Gottes. Von denen wird Shadow bei seiner Reise durch Amerika noch einige kennenlernen. Denn Mr. Wednesday trommelt die alten Gottheiten zusammen. Er versucht eine Allianz von ihnen zu schmieden, um gegen die neuen Götter, die aus Technologie oder Drogen hervorgegangen sind, bestehen zu können.

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Bild American Gods  

American Gods

© studiocanal

Zu dieser Erkenntnis gelangt der Zuschauer jedoch erst im Verlaufe des Geschehens. Wie sonst selten zelebriert "American Gods" einen ausufernden Erzählstil. Die einzelnen Folgen sind daher keine abgeschlossenen Episoden, sondern nur ein Stück des Weges hin zum großen Finale. Das birgt die Gefahr von Länge und tatsächlich nehmen sich die Regisseure mitunter etwas viel Zeit bei einzelnen Begebenheiten. Langeweile jedoch kommt nie auf. Denn "American Gods" ist voll von genialen Momenten in Sachen Inszenierung aber vor allem Bildsprache. Schon die Schärfe und der gehobene Kontrast der Ansichten springt förmlich ins Auge. Dazu suchen die Regisseure offensichtlich immer die ungewöhnlichste Perspektive des Geschehens. Auch wenn es hier einen Abnutzungseffekt gibt, im Einzelnen wie auch in der Masse sind die Bilder wirklich beeindruckend, was nicht zuletzt der teils überspitzen Farbgebung geschuldet ist.

Genre: Mystery; FSK: 16 Jahre; Laufzeit: 440 Minuten; Verleih: studiocanal; Regie: diverse; Ricky Whittle, Ian McShane, Emily Browning; USA 2017

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