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Stefan Klug 07.08.2017 15:22 Uhr

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Suburra

(MOZ) Der Tod einer jungen Prostituierten bei einer privaten Orgie des Politikers Filippo Malgradi ist der Beginn eines Prozesses, der ganz Rom mit einbeziehen soll. Um das Malheur schnell zu beseitigen, wird ein kleiner Ganove angeheuert, der nun seine Chance sieht, den Abgeordneten erpressen zu können. Der beauftragt wiederum einen Mafiosi, der den Erpresser kurzerhand tötet. Das wiederum sorgt für größere Wellen und so setzt sich die Abwärtsspirale rasend fort. Am Ende wird sogar der Heilige Stuhl davon erfasst, denn der Papst kündigt seinen Rücktritt an.

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Bild Suburra  

Suburra

© Koch

"Suburra" versinnbildlicht italienische Verhältnisse in ihrer schlimmsten Art. Von ganz oben bis nach ganz unten ist alles in einem Beziehungsgeflecht miteinander verbunden, das sehr sensibel auf Ereignisse reagiert. Stefano Sollimas inszeniert dies in ehrlichen und teils harten Bildern, aber ohne Effekthascherei oder wilde Schnitte. Ihm gelingt es, aus der Situation heraus Spannung zu erzeugen und diese auch zu halten. So ergibt sich der ernüchternde Blick auf die Realität, dass der Unterschied zwischen ganz oben und ganz unten nur durch die öffentliche Wahrnehmung herausgearbeitet wird. Auch wenn Stefano Sollimas sich nur vage an tatsächliche Ereignisse anlehnt, bleibt der Eindruck, dass sie genauso so stattgefunden haben könnten.

Genre: Thriller; FSK: 16 Jahre; Laufzeit: 135 Minuten; Verleih: Koch; Regie: Stefano Sollimas; : Pierfrancesco Favino, Jean-Hugues Anglade, Greta Scarano; I 2015

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