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17.05.2008 08:42 Uhr

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Hangelsberg erhält einen Einkaufsmarkt

Hangelsberg . Von Jan C. Weilbacher

Nach einigen Verzögerungen ist nun endgültig klar, dass auf dem Einsteinplatz in Hangelsberg ein Einkaufsmarkt entstehen wird. Das Bauordnungsamt hat die Genehmigung dafür erteilt. Vor allem die älteren Bürger begrüßen die neuen Einkaufsmöglichkeiten.

In den nächsten Wochen beginnen die Bauarbeiten für den Einkaufsmarkt auf dem Eckgrundstück Huttenstraße/Berliner Landstraße. Das sagte der Projektplaner Detlef Schrobback. Es müssten mit den Prüfstatikern die letzten Abstimmungen getroffen werden. Momentan werde noch der Mutterboden abgeschoben. Geplant ist, den Bau in diesem Jahr fertigzustellen.

In dem eingeschossigen Gebäude wird es neben dem Einkaufsmarkt auch einen Imbiss geben. Der Markt soll eine Fläche von 147 Quadratmetern haben. Verkauft werden dort nach Angaben von Schrobback Waren des täglichen Bedarfs. Der Imbiss wird eine Fläche von 42 Quadratmetern haben. Grundstückseigentümerin ist Marina Korallus aus Hangelsberg, deren Mann, Andreas Korallus, Inhaber einer gleichnamigen Baufirma in Fürstenwalde ist. Markt-Betreiberin wird nach Angaben der Eigentümerin im Januar die Tochter. In Hangelsberg freuen sich vor allem die Menschen über den Einkaufsmarkt, die über kein Auto verfügen und nicht so leicht nach Fürstenwalde kommen. Das betonte Ortsbürgermeister Heinz Knobelsdorf. "Ich werde immer angesprochen von älteren Leuten, die sich eine kleine Einkaufsmöglichkeit im Ort wünschen", sagte er. Ein Markt in vergleichbarerer Größe gibt es bislang nicht in Hangelsberg. Für den Ort bedeute der Einkaufsmarkt auch eine Aufwertung, so Knobelsdorf. Aufgrund der zentralen Stelle an der Landesstraße, würden dann auch Pendler zu den Kunden zählen.

Parken können sie auf einem der neun Stellplätze, die von der Huttenstraße angefahren werden. Der Bauantrag hatte zunächst lediglich fünf vorgesehen, was aufgrund einer neuen Stellplatzsatzung nicht ausreichte. "Sie ist erst nach unserem Antrag in Kraft getreten", sagte im Januar Andreas Korallus. Noch im April beschwerte sich Detlef Schrobback bei einer Bauausschusssitzung über Verzögerungen im Genehmigungsverfahren von Seiten der Gemeinde, was Vertreter des Grünheider Bauamtes damals vehement bestritten. Der Streit gehört jetzt der Vergangenheit an.

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